Unsere Senioren treffen sich in regelmäßigen Abständen zum

                                großen "Trommelerlebnis"!

 

 


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  "Unser Geburtstagskaffeekränzchen"

 

In jedem Monat veranstalten wir zusammen mit dem "Haus Monika"

ein Geburtstagskaffeekränzchen; dieses findet jeweils im Haus Monika statt.

 

In gemütlicher Runde lernen wir so unsere Bewohner noch besser kennen

und können über die eine oder andere Anekdote aus Ihrem Leben

gemeinsam lachen (oder manchmal auch traurig sein).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Monat März 2018 gratulieren wir:       Frau Zürüye Tascioglu

                                                                 Frau Natalie Vahl

                                                                  

                                                                  

                                                                                                                     

                                                 Besuch vom Reiterhof  

 

Eine tolle Idee, von der Pflegedienstleitung, ein Pferd in unser Haus, zu einem Besuch einzuladen. Das Tier, das früher, zur Bewältigung des Alltags gehörte. Eine pferdekundige Mitarbeiterin bereitet „Schneewittchen“ liebevoll vor und auch die Senioren sind wegen der morgendlichen Kühle, besonders gewappnet. Mit Möhren in den Händen erwarten wir das Tier mit großer Vorfreude. Wir sind alle von der Schönheit und der Zugewandtheit des Pferdes begeistert. Füttern, streicheln und wie auch immer in Kontakt gehen, beglücken die Anwesenden. Hier wird offenbar, wie die Beziehungen zwischen Mensch und Tier auch durch Krankheit oder Alter nicht geschmälert werden. Alte wunderschöne Erinnerungen werden wach. Anwesende aus dem Reiterhof Philipps wissen von der langen Mitgliedschaft einer Bewohnerin zu berichten. An ihr Pferd, „Püppi“ erinnert, reagiert sie als große Pferdeliebhaberin und waghalsige mutige Reiterin, sehr erfreut. Das Pferd könnte uns jede Woche besuchen, wünscht man zum Abschied.

 

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Der Museumskoffer im Haus am Schaperberg in Plockhorst

 

Unzählige Koffer und Taschen werden aus dem kleinen vorfahrenden Auto ausgeladen. Die Bewohner des Hauses und seine  Gäste; 12 Kinder aus der 3. Klasse der Grundschule in Plockhorst staunen nicht schlecht, was in so ein kleines Auto alles hinein passt und heraus geholt wurde. „Erinnerungen aus der Kindheit“ heißt das Thema, zudem die Museumspädagogin, Frau Brandes, aus dem Peiner Museum eingeladen worden war. Jetzt galt es Ähnlichkeiten und Unterschiede im Kinderalltag zwischen  „vorgestern und heute“ zu entdecken. Roller, Puppen, Sandspielzeug, Bälle, Kinderstühle, Kindersitze, Kreisel eine große Kinder-Kleiderkollektion und Wandbehänge galt es zu bestaunen. Ein wahrer Schatz entfaltete sich vor unseren Augen. Ein Glück, das man hier alles anfassen und sogar ausprobieren konnte. Ein Matrosenanzug von Bleyle entlockte den Damen großes Staunen. „Er ist in unserer Zeit mit bester Adidas oder Pumakleidung zu vergleichen, erklärt Frau Brandes, „mit dem feinen Unterschied, das es damals fast unmöglich war, an solche Besonderheiten heranzukommen.“  Für Bleylekleidung gab es sogar in früheren Zeiten einen Reperaturdienst, bei dem eingeschickt und repariert wurde. Ohne Schürze ging es für die Mädchen früher garnicht. Eine für den Sonntag und eine für die Woche.Und immer hieß es, „mach dich nicht schmutzig“ Die schwere Lederhose mußte richtig speckig sein. Man trug sie mit selbsgestrickten Wollstrümpfen, Leibchen und Strumpfhaltern. Die Herren aus der Runde berichten, wie es darin ewig juckte und wie oberpeinlich man sich darin fühlte. „Die Strapsgürtel von heute seien da doch etwas netter!“ Die Kinder übertrugen in ihre Zeit und probierten mit Staunen und lachen das eine und andere aus. Auch die im Bett liegenden Bewohner des Hauses staunten über die wieder zu erkennende Spielzeugvielfalt:“ So viel Spielzeug hatten wir früher wirklich nicht!“ Man spielte Huckekasten, Himmel und Hölle und der Fussball wurde früher in ein Tor zwischen zwei Wäschepfählen geschossen. Wer viele bunte Klicker im Beutel hatte, der ist vergleichbar mit einem Kind von heute, das ein Nitendo DS in der Tasche oder eine X- Box zu Hause hatte. Als König jedoch galt, wer einen Holz-Roller mit Luftreifen hatte. Der kann sich heute mit dem besten Mountain Bike oder dem Besitzer eines coolen Longboardes vergleichen. Viel Spaß machte Klein und Groß,  Ausschneidepuppen um 1900 anzuschauen und auszuschneiden. Die Jungs entwickelten beim Kreiselbau ihre Fantasie.

Das leidenschaftliche Sammeln hat sich über die Jahre besonders gut erhalten. Früher sammelten die Mädchen Lackbilder und Liebesmarken und heute sammeln die Jungs Fußballbilder und Pokemons.

Was werden ihre Enkel mal erzählen?


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jkj